Aktuelle Situation Hallenbad in Vaake

„Hinfallen ist keine Schande, liegenbleiben schon!“

Liebes Reinhardshagen,
aufstehen. Jetzt heißt es aufstehen, abklopfen und weitermachen.

Mich schockieren die aktuellen Entwicklungen in Sachen Vaaker Hallenbad. Dachten doch viele, dass mit dem interkommunalen niedersächsischen Nachbarn endlich eine Einigung nach zähem Ringen erzielt werden konnte. Viele Haupt- und ehrenamtliche Stunden der Verhandlung, offene Gespräche und warmer Worte wurden ausgetauscht.

Nach der gestrigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schwimmbäder ist mir klar: alles Schall und Rauch!

Die Überlegungen zum Gimter Gartenhallenbad machen deutlich, dass wir uns eine blutige Nase geholt haben. Der Landkreis Göttingen zeigt uns auf, dass Millionen in ein eigenes Bad zu stecken näher liegt, als ein Bestehendes die Weser abwärts am Laufen zu halten. Niedersächsischer Wahlkampf? Vielleicht.

Vor allem sollten uns die aktuellen Entwicklungen aber lehren, dass wir uns wieder mehr selbst darum kümmern und uns wieder mehr auf uns verlassen müssen.

Niedersachsen wird uns die Betriebskosten des Vaaker Hallenbades nicht bezahlen! Nicht heute und nicht morgen. Und sie werden sich auch nicht beteiligen. Jedenfalls nicht so, wie sich bisher erhofft wurde.

Was machen wir nun daraus?

Konzepte entwickeln, neuen Möglichkeiten prüfen, Ideen sammeln.


Es gibt zwei Pfeiler, die es zu stabilisieren gilt:

  1. Lange überfällige Investitionen
    Hierzu habe ich heute mit unserer Bundestagsabgeordneten gesprochen und aktuelle Möglichkeiten vertieft. Es gibt sie und wir könnten Gelder bekommen. Meine Fraktion wird hierzu umfassende Informationen an die Gemeinde senden. Wir müssen jetzt aktiv werden!
  2. Betriebskosten
    Eine Patentlösung habe ich nicht. Was ich aber habe ist den Mut neue Wege zu gehen, den Willen eine Lösung zu finden und das unbedingte Verlangen, eine wirtschaftliche Möglichkeit zu erarbeiten und Ideen zu entwickeln.

Für Vaake, für das Ehrenamt, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für Reinhardshagen.